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Unser Besuch in der Slowakei 2019

Dieses Jahr haben wir uns auf die Socken gemacht und haben das Slowakische Team bei ihrer Arbeit begleitet um selbst mal zu sehen wie die Situation vor Ort ist. Egal was wir uns vorgestellt haben es hat alles bei weitem übertroffen. Wir fuhren am 8.7. bis 14.7 in den Osten der Slowakei Nähe Kosice und besuchten mehrere der Kolonien, die es leider in jedem Dorf gibt. Begleitet wurden wir durch Polizeibeamten, die für Ruhe und Ordnung sorgten.

Wir waren entsetzt, das es so etwas im Jahre 2019 mitten in Europa gibt, Menschen die in Bretterbuden hausen, ohne Wasser ohne Strom zwischen Müllbergen und Unrat leben Hunde und Kinder. Einige Hunde haben Glück im Unglück und dürfen frei herumlaufen, andere sind an viel zu kurzen Ketten können sich teilweise nicht mal hinlegen. 99% der Hunde haben nie einen Tierarzt gesehen sind voller Würmer und Flöhe. Andere haben schlimme Verletzungen und können kaum noch kriechen. Oft liegen tote Hunde ( besonders Welpen) verwest einfach herum die hygienischen Zustände sind Katastrophal. Die Hunde vermehren sich dort ungehemmt und sorgen immer wieder für Nachwuchs. Hier kommt jetzt das Československý kastračný program ins Spiel. Mehrmals im Jahr gehen sie in die Lager und kastrieren die weiblichen Hunde, versorgen die kranken und verletzten und nehmen mit, was dringend Hilfe braucht. Die gesunden Hunde werden geimpft entwurmt, kastriert und dann wieder frei gelassen. Welpen werden grundsätzlich mitgenommen, da man sie noch nicht kastrieren kann und sie sonst im nächsten Jahr wieder für neue Hunde sorgen. Diese Aktionen sollen dafür sorgen, das sich die Population nachhaltig eindämmen lässt.

Wir und auch Sie unterstützen diese Projekte mit z.B. den Ablösegebühren für die Hunde, mit Spenden durch Sie. Wir bringen jeden Monat einen Transporter voll mit Spenden, Decken, Handtücher, Futter, Halsbänder, Leinen und auch Verbandsmaterial. Wir haben jetzt von Spendengeldern eine große Menge an Entwurmungsmitteln kaufen können, das dort dringend gebraucht wird. Oder Metallboxen worin die Hunde nach der OP in Ruhe aufwachen dürfen bevor sie frei gelassen werden.

Wir haben in dieser kurzen Zeit Dinge gesehen die ich mir im schönen Deutschland nicht mal annähernd vorstellen konnte. Die Bilder dazu haben wir nachfolgend in einer Slideshow hochgeladen. 

Euer Herzenshunde-Team

 

 

Kastrationsprojekte

Schon in weniger als 3 Wochen startet in der Slowakei das erste Kastrationsprogramm für dieses Jahr. In den Slums der Gypsys leben ca. 300 bis 400 Hunde. Zwischen Müll und Unrat. Das Československý kastračný program ist eine Vereinigung vieler Tierschützer, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, das Leben der Hunde in diesen Slums zu verbessern. Sie versuchen mit Aufklärungen, den Gypsy’s nahe zu bringen, das auch Hunde Gefühle, Recht auf Nahrung, ärztliche Versorgung und Respekt haben. Leider hält dieser Zustand nicht lange an. Vereinzelt gibt es sogar schon bestätigte Aussagen, das Hunde geschlachtet und verzehrt werden. Viele der Hunde vermehren sich unkontrolliert. Wenn die Welpen diese erste harte Zeit überlebt haben, was nicht oft vorkommt, da sie niemals gegen Parasitenbefall oder sonst irgendwelche Krankheiten behandelt werden, kommen sie schon in sehr jungen Jahren an die Kette oder an eine Schnur, die manchmal so kurz ist, das sie sich nicht mal hinlegen können. Gefüttert mit Abfall stehen sie ungeschützt bei Wind und Wetter, Tag ein Tagaus an dieser kurzen Leine. Sie werden gequält, mit Steinen beworfen oder von den Kindern der Siedlungen gepiesackt. Manche wehren sich aber die meisten geben irgendwann auf.

Viele haben schwere Verletzungen, Beinbrüche die niemals behandelt wurden, fehlende Gliedmaßen, Augen die später entfernt werden müssen, da sie so stark entzündet sind. Wenn die Tierschützer in die Slums kommen um die Hunde zum kastrieren einzufangen, ist es immer schlimm weil sie schreien vor Angst. Selbst kleine Welpen schreien und sie versuchen zu beißen, denn sie wissen die Menschen bedeuten nichts Gutes. Manche Hunde müssen vor Ort erlöst werden aber vielen kann geholfen werden. 
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende dieses Projekt, das jedes Jahr zwischen April und September mehrmals durchgeführt wird.

 

IBAN DE34 510500150245159397

Verwendungszweck : Hilfe für Nitra

 

 

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